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Leistungen

Implantologie

Das Implantat ist eine Art „neue Wurzel“, die an der Stelle des fehlenden Zahnes in den Kieferknochen eingeschraubt wird. Diese Implantatschraube übernimmt die Aufgabe der natürlichen Zahnwurzel und trägt später den neuen Zahnersatz.

jameda Siegel: Von Patienten bewertet mit Note 1,0

Stand: September 2026Inhaltlich verantwortlich: Dr. med. dent. Dagna H. Below, Zahnarztpraxis Georgenborn

Kurz erklärtEin Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und nach drei bis sechs Monaten Einheilzeit eine Krone, Brücke oder Prothese trägt. Implantate ersetzen fehlende Zähne, ohne gesunde Nachbarzähne zu beschleifen, und halten bei guter Pflege oft ein Leben lang.
Dauer gesamt
ca. 3–6 Monate inkl. Einheilung
Eingriff
ambulant, örtliche Betäubung, ca. 30–60 Minuten pro Implantat
Haltbarkeit
bei guter Pflege Jahrzehnte
Kosten
ca. 1.500–3.500 € je Implantat inkl. Krone; Knochenaufbau ggf. zusätzlich
Krankenkasse
Festzuschuss nur zum Zahnersatz auf dem Implantat; privat je nach Tarif

Alle Preisangaben sind unverbindliche Orientierungswerte (GOZ, Stand 2026) und hängen vom individuellen Befund ab. Verbindlich ist Ihr persönlicher Heil- und Kostenplan, den Sie vor jeder größeren Behandlung erhalten.

Für wen sich Implantate eignen

  • Einzelzahnlücken, ohne gesunde Nachbarzähne beschleifen zu müssen
  • Größere Lücken, die mit implantatgetragenen Brücken geschlossen werden
  • Zahnloser Kiefer: Prothesen finden auf Implantaten sicheren Halt

Voraussetzung sind ein gesundes Zahnfleisch und ausreichend Knochen. Beides prüfen wir sorgfältig, unter anderem mit einer Röntgenaufnahme.

Ablauf der Behandlung

  1. Beratung und Planung: Wir erstellen mit Ihnen und unseren Implantologen einen individuell auf Sie zugeschnittenen Behandlungsplan.
  2. Einsetzen des Implantats: Der kleine Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, auf Wunsch mit Lachgas.
  3. Einheilphase: Nach etwa drei bis sechs Monaten ist das Implantat so fest mit dem Kieferknochen verwachsen, dass es den neuen Zahnersatz aufnehmen kann.
  4. Zahnersatz: Krone, Brücke oder Prothese werden passgenau angefertigt und auf dem Implantat befestigt.

Zögern Sie nicht, uns darauf anzusprechen. Wir erklären Ihnen gern, ob ein Implantat für Sie in Frage kommt.

Pflege und Haltbarkeit

Implantate können bei guter Pflege ein Leben lang halten. Wichtig sind eine sorgfältige häusliche Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen, damit sich keine Entzündung um das Implantat bildet.

Kosten eines Implantats

Für ein einzelnes Implantat inklusive Aufbau und Keramikkrone liegen die Gesamtkosten orientierend zwischen 1.500 und 3.500 Euro. Ist der Kieferknochen zu schmal oder zu niedrig, kommt ein Knochenaufbau mit etwa 300 bis 1.500 Euro hinzu. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt keinen Zuschuss zum Implantat selbst, wohl aber den Festzuschuss für den Zahnersatz darauf in Höhe der Regelversorgung, also so, als würde eine Brücke oder Prothese eingesetzt. Privatversicherte erhalten je nach Tarif einen Großteil erstattet. Sie bekommen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan, und über unsere Abrechnungsstelle ist eine Ratenzahlung möglich.

Voraussetzungen und Risiken

Implantate brauchen ein gesundes Zahnfleisch, ausreichend Knochen und eine gute Mundhygiene. Vor der Planung behandeln wir eine bestehende Parodontitis, denn entzündetes Zahnfleisch gefährdet auch das Implantat. Rauchen, ein schlecht eingestellter Diabetes und bestimmte Medikamente erhöhen das Risiko für Einheilstörungen; das besprechen wir offen mit Ihnen. Die Erfolgsraten liegen bei guter Planung und Pflege über 95 Prozent nach zehn Jahren. Zur Planung nutzen wir digitale Röntgenaufnahmen und arbeiten bei chirurgisch anspruchsvollen Fällen mit erfahrenen Implantologen zusammen; die prothetische Versorgung und die Nachsorge erfolgen bei uns in Georgenborn.

Nachsorge: so bleibt das Implantat gesund

Die häufigste Komplikation ist die Periimplantitis, eine Entzündung des Gewebes um das Implantat, ausgelöst durch bakterielle Beläge. Sie lässt sich mit sorgfältiger häuslicher Pflege, Interdentalbürsten und professioneller Zahnreinigung alle drei bis sechs Monate zuverlässig verhindern. Bei den Kontrollen prüfen wir Zahnfleisch, Knochen und die Verschraubung der Krone.

Häufige Fragen

Ist das Einsetzen eines Implantats schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist meist weniger belastend als erwartet. Leichte Beschwerden in den ersten Tagen sind normal und gut behandelbar.
Wie lange dauert es bis zum fertigen Zahn?
Inklusive Einheilphase in der Regel drei bis sechs Monate. In geeigneten Fällen erhalten Sie in der Zwischenzeit ein Provisorium.
Was kostet ein Implantat?
Die Kosten hängen von Befund, Anzahl der Implantate und Art des Zahnersatzes ab. Sie erhalten vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan; gesetzliche Kassen zahlen einen Festzuschuss zum Zahnersatz.
Wie lange kann ich nach dem Eingriff nicht arbeiten?
Die meisten Patientinnen und Patienten sind nach ein bis zwei Tagen wieder arbeitsfähig. Schwellung und leichte Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab; Sport und Sauna sollten Sie etwa eine Woche pausieren.
Gibt es eine Altersgrenze?
Nach oben nicht. Entscheidend sind Allgemeingesundheit und Knochenangebot. Bei Jugendlichen wird gewartet, bis das Kieferwachstum abgeschlossen ist.
Bekomme ich in der Einheilzeit einen Zahn?
Im sichtbaren Bereich ja. Wir versorgen die Lücke mit einem Provisorium, sodass Sie in der Einheilphase nicht mit einer Lücke leben müssen.

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